Hier poste ich Artikel, die ich zu Themen geschrieben habe, die alle mit Entspannung und persönlicher Weiterentwicklung zu tun haben. Viel Spaß beim lesen!

Meditation

Meditieren ist nur was für Esoteriker und Leute, die viiiel Ziel haben?

 

Nein, Meditieren kann wirklich jeder und die positiven Effekte regelmäßiger Meditationen sind mittlerweile durch viele Studien belegt worden.

Man beugt Stress und stressbedingten Erkrankungen vor und kann damit sogar Depressionen oder Panikstörungen lindern.

Meditation entsteht dann, wenn die Aufmerksamkeit ganz auf etwas ausgerichtet ist und sich der Geist entspannt. Dabei ist man aber trotzdem hellwach.

Die Aufmerksamkeit kann man je nach Meditationsform auf den Atem lenken, auf ein bestimmtes Körperteil, die einzelnen Sinne oder auf ein Mantra.

 

Für den Anfang ist es nur wichtig, dass du aufrecht sitzt und frei atmen kannst. 

Ich würde eine Atemmeditation empfehlen, die kann man schnell lernen und überall gut anwenden.

Beginne, in dem du dich nur auf deinen Atem konzentrierst. Wie atmest du? Ist dein Atem flach oder tief? Atmest du mehr in die Brust oder mehr in den Bauch?

Wenn du schon meine Atemübung gemacht hast, sollte dir der Einstieg leicht fallen.

Beginne nun, deinen Atem tiefer werden zu lassen. So aktivierst du den Parasympathikus und damit deinen Ruhemodus.

Wenn Gedanken kommen, dann lass sie einfach weiterziehen und konzentriere dich wieder auf deinen Atem.

 

 

 

Immer noch skeptisch? Dann kann ich eine Art der Meditation empfehlen, die Jon Kabat Zinn entwickelt hat: MBSR. Das steht für Mindfulness Based Stress Reduction. Hier wird für 8 Wochen eine Mischung aus Körper-, Wahrnehmungs- und Atemübungen und unter anderem auch Meditation (ua Gehmeditation und Sitzmeditation) trainiert, um eine bessere Stressbewältigung zu erzielen. Unter anderem wird sie bei Ängsten, Depressionen, Migräne und chronischen Schmerzzuständen angewendet. Diese Methode ist durch viele Studien belegt und wird in vielen Therapien verwendet.

 


Erschöpfung und Müdigkeit

coming soon...


Atemübungen

Im Alltag ist unser Atem normalerweise eher unregelmässig und flach. Damit spiegelt er das wider, was wir im Geist tun: wir sind eher unruhig und vielleicht gestresst. Wenn wir es schaffen, den Atem ruhiger und regelmäßiger fließen zu lassen, wirkt sich das sehr positiv auf unser Wohlbefinden aus. Unser Geist beruhigt sich. 

Dann lass uns gleich einmal starten.

 

Ich würde dich bitten, dich gerade hinzusetzen, deine Schultern noch einmal nach hinten unten zu kreisen und deine Arme locker in den Schoß zu legen. Deine Füße stehen hüftbreit auf dem Boden.

 

Atme nun durch die Nase tief in deinen Bauch ein und durch den Mund wieder aus.

Beobachte dabei, wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt.

Wenn du magst, kannst du bei dieser Übung auch deine Augen schliessen.

Richte nun deine Aufmerksamkeit zu deiner Nasenspitze. Kannst du den Atem dort spüren?

Bleibe nun ein paar Atemzüge sitzen und beobachte einfach nur deinen Atem. 

Merkst du, dass zwischen dem Ein-und Ausatmen immer eine kleine Pause entsteht?

 

Versuche nun, dein Ausatmen etwas länger werden zu lassen als dein Einatmen.

Du kannst auch gedanklich mitzählen: 1-2 ein… 1-2-3-4- aus…

Bleibe auch hier ein paar Atemzüge sitzen und atme in dieser Atmung.

Wenn du fertig bist, öffne wieder deine Augen.

 

Wiederhole diese Art der Atmung über den ganzen Tag verteilt immer mal wieder für ein paar Atemzüge.

 

 

Du wirst schnell merken, wie die Verlängerung des Ausatmens hilft, körperliche und geistige Anspannung anzubauen.

 


Resilienz

Resilienz ist definiert als die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit gegenüber äusseren wie inneren Einflüssen oder Störfaktoren. Es ist die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen und gestärkt aus ihr hervorzugehen.

 

Der Grundstein, ob wir Resilienz entwickeln oder nicht, wird in der Kindheit gelegt. Wichtige Faktoren in der Erziehung sind hierbei Empathie, Respekt und Wertschätzung. Ist ein Kind damit aufgewachsen, stehen die Chancen gut, das es eine Resilienz entwickeln kann.

 

 

Resilienz und damit die Fähigkeit, gut mit Krisen umzugehen, kann man trainieren.

Aber das geht nicht von heute auf morgen und erfordert viel Disziplin. 

 

Unser Gehirn spielt bei der Entwicklung einer Resilienz die wichtigste Rolle. 

Es verarbeitet die Informationen und Erfahrungen, die wir machen und bewertet sie. Die Bewertung ruft eine Reaktion hervor und die wiederum eine Emotion. 

Als Folge davon formen sich unsere Verhaltensmuster und Gewohnheiten.

Auf die genauen Prozesse im Gehirn werde ich in einem späteren Artikel nochmal eingehen.

 

Wie und ob wir also Resilienz entwicklen, hängt davon ab, wie unser Gehirn eine Situation bewertet. Diese Bewertung entsteht unter anderem auf Grund unser Erfahrungen und läuft meistens unterbewusst ab. 

 

Deswegen ist es sehr wichtig, sich diese unterbewussten Prozesse bewusst zumachen. 

Jeder von uns hat eine bestimmte Meinung über sich selbst. Ob diese Meinung richtig oder falsch ist, hinterfragen wir oft nicht mehr. Doch genau das sollten wir tun.

 

Resilienz ist auch die Fähigkeit zu verstehen, dass sich alles ständig verändert. Wenn wir das akzeptieren, können wir uns weiterentwickeln. So können wir alte, unwahre Glaubenssätze über uns entlarven und persönliche Ressourcen entdecken.

Denn wenn wir annehmen, wer wir sind und das Beste daraus machen, entsteht innere Stärke.